Versetzen wir uns zurück in die Zeit, als ich im ganz schön verregneten Schottland weilte. Mit Lord Reginald und Rosalinde-Schantall.
Nun waren wir also wieder im Bus. Schön warm war es da. Und der Regen, der gegen die Fensterscheibe prasselte, konnte uns ... nichts anhaben.
Ab und zu hielten wir an um eine schöne Aussicht (haha, da kann ich immer wieder drüber lachen. Schöne Aussicht, haha) zu bewundern beziehungsweise uns eine schöne Aussicht vorzustellen.
Ursprünglich wollte der Fahrer uns noch zum Grab von Rob Roy (Liam Neeson in "Rob Roy") und zum William-Wallace-Monument. Da sich die anderen, mit denen wir fuhren, nicht auskäsen konnten und uns die Zeit davon lief (man kann Schottland einfach nicht an einem Wochenende erkunden), fielen diese beiden Sachen weg. Ich war ein wenig geknickt. Ach William, irgendwann komm ich wieder und dann besuch ich deinen Turm. Warum ich von einem Turm rede? Nun, da ich ja wegen diverser Leute kein Foto davon machen konnte, müsst ihr auf das gute, alte Google zurückgreifen.
Kein Wallace, aber Hunger. Keine guten Bedingungen für die Weiterfahrt. Zumindest in dem letzten Punkt konnte Abhilfe geschafft werden.
Wir hielten an einem Gasthof, der berühmt ist für:
Ursprünglich wollte der Fahrer uns noch zum Grab von Rob Roy (Liam Neeson in "Rob Roy") und zum William-Wallace-Monument. Da sich die anderen, mit denen wir fuhren, nicht auskäsen konnten und uns die Zeit davon lief (man kann Schottland einfach nicht an einem Wochenende erkunden), fielen diese beiden Sachen weg. Ich war ein wenig geknickt. Ach William, irgendwann komm ich wieder und dann besuch ich deinen Turm. Warum ich von einem Turm rede? Nun, da ich ja wegen diverser Leute kein Foto davon machen konnte, müsst ihr auf das gute, alte Google zurückgreifen.
Kein Wallace, aber Hunger. Keine guten Bedingungen für die Weiterfahrt. Zumindest in dem letzten Punkt konnte Abhilfe geschafft werden.
Wir hielten an einem Gasthof, der berühmt ist für:
| den haarigen "Hamish" (Highland-Kühe nennt man auch Hairy Coo, was haarige Kuh bedeutet. Wer hätt's gedacht) |
In dem Laden, neben Hamishs' Wiese gab es T-Shirts, Becher, Schals, Bücher, Besteck, Kuscheltiere und Seife (gut, die Seife hab ich nicht gesehen, aber ich könnt wetten, dass es so was da auch gibt) und noch vieles, vieles mehr. Aus irgendeinem Grund ist diese Kuh total berühmt und beliebt. Ich musste natürlich auch ein Foto machen. Bin ja schließlich Touri. Neben uns war gerade ein Familie dabei, ihn zu füttern. Im Laden konnte man gegen ein paar Pennys Kartoffeln erwerben. Die Leute waren so freundlich und gaben mir ein Stück ab. Meine Hand war ganz schön nass, nachdem Hamish sich die Kartoffel geangelt hatte. Witzig. Doch diese Idylle änderte sich schnell, als ein riesiger Reisebus auf den Parkplatz fuhr, die Türen öffnete und Frauen und Männer mit Fotoapparaten auf den armen Hamish zustürzten und knipsten was das Zeug hielt. Die eine Frau stolperte sogar, weil sie so hetzte. Solche Bilder kannte ich bis dato nur aus dem Fernsehen, wenn sie kleine Mädchen gezeigt haben, die zu einem Tokio Hotel-Konzert wollten.
Nachdem die Speicherkarten der Kameras voll waren, stapften alle zufrieden zurück in den Bus, der schloss seine Pforten und schon waren wir wieder allein mit Hamish. Nach dem ganzen Startrubel hatte auch ich Hunger und so gingen wir in den Gasthof um eine Suppe zu schlürfen.
Lord Reginald und Rosamunde-Schantall hatten noch vor Fahrtantritt Brote, Wurst und Käse gekauft um nicht ganz so viel Geld für Essen ausgeben zu müssen und den kleinen Hunger zwischendurch. Da wir aber weder Messer noch Butter oder ähnliches hatten, gestaltete sich die Angelegenheit etwas trocken.
Zum Glück gab es bei Hamish Selbstbedienung und so gingen wir abwechselnd zum Besteck- und Dipstand. Am Ende waren wir um zwei Messer und 15 Mayonnaise- und Senf-Päckchen (so wie die von Burger King) reicher.
Und so ging es weiter. Der nächste Stop war an einem wunderschönen Fluss. Es rauschte nur so dahin.
Das war das.
Wir fuhren weiter. An Feldern und Seen vorbei, durch Wälder und kleine Dörfer. Viele von uns schliefen oder genossen diese schöne Aussicht (haha), während der Busfahrer entweder irgendwelche berühmten Schlachten aufzählte (es gibt davon in Schottland eine Unmenge) oder Dudelsackmusik dudeln ließ.
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| (Hey, das gleiche trage ich heute auch ;) ) |
Die Fahrt ging direkt durch's Moor (Rannoch Moor)
nach Glencoe, wo 1692 das berühmte Massaker am MacDonald-Clan verübt wurde. Wer mehr wissen will, klicke nun auf diesen Link über das Massaker von Glencoe, es ist zu kompliziert, als dass ich es hier erklären könnte. Auf jeden Fall ging es um Diebstahl und viele, viele Tote.
| Ich weiß, ich lache und es ist eigentlich kein Ort zum Lachen. Aber sogar in der Broschüre steht: man soll dort einen kleinen Spaziergang machen und Fotos. Zumindest Fotos haben wir gemacht... |
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| Unser Schotte/Busfahrer |
Auf dem Weg nach Fort William machten wir nur noch einen Zwischenstopp, der auch nicht übel war.
Die Straße führte wieder durch bekanntes Gelände wie Wald und Moor, um uns dann einen Blick auf dieses Gehöft zu gewähren:
| Ich hab es leider erst zu spät mitbekommen... und der Bus hat ganz schön gewackelt. Schade |
In diesem Haus hat ein gewisser James M. Barrie drei kleinen Jungen eine Geschichte von einem anderen Jungen erzählt, der niemals erwachsen wird. Genau. Ich rede von Peter Pan. In diesem Haus soll es geschehen sein. Wahnsinn, sag ich euch.
Doch das war nicht unser Halt.
Nee, der letzte Stop an diesem Tag war erneut eine Burg:
| Na, macht's klick? Ansonsten hier klicken (ab 1:34) |




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