Es war eine ganz schöne Tortour mich am Montag aus dem Bett zu schälen. Plötzlich war es kalt und grau und ich musste früh -zu früh- wieder zur Arbeit hetzen. Allerdings mit der schönen Gewissheit, dass dies eine kurze Woche werden würde. Durch den tollen Samstag bekam ich ja 1 1/2 Tage frei (Rike berichtete). Am Donnerstag durfte ich dann auch schon um 12 Uhr das Gebäude verlassen. Unter neidischen Blicken der Wachleute und anderer Angestellter. Haha.
Ich wollte mich mit meinem Bruder und seiner Freundin (wenn die Rechte geklärt sind, bekommen sie vielleicht auch Namen*) an ihrem Hotel, Hostel.... an ihrer Unterkunft treffen. Nach einem kleinen Durcheinander (ich will jetzt auch gar nicht sagen, wer vergessen hat, sich vorher zu erkundigen wo das liegt oder wer zu verwirrende SMS schreibt, als das sie verstanden werden könnten... Püh) haben wir uns und das Haus dann jedoch gefunden und sind gleich erst einmal in einen Pub. Ich hab aber keinen Alkohol getrunken. War ja erst halb zwei. Die Kellnerin war wirklich äusserst liebenswert. Ein richtiger kleiner Sonnenschein. So, wie man sich eine Britin halt vorstellt vom Humor her. Sehr schön. Auf dem Weg dorthin haben wir auch DEN Schokoriegelladen schlechthin gesehen: Frittierte Mars-Schokoriegel, ganz in der Nähe von Bibis Cupcake-Laden. Wir haben uns aber benommen und wollten uns das für letzten Tag, also morgen, aufheben (und das haben wir auch geschafft. Wenn ich wieder in Berlin bin möchte ich ein paar Schulterklopfer). Während der Woche entdeckten wir dann auch noch einen solchen Laden in der Haupttouristenstrasse, der Royal Mile, gesehen. Schon seltsam. Da läuft man einen Monat jeden Tag diese Strasse entlang und dann ist er plötzlich da. Vielleicht ist das Joanne K. Rowling auch passiert und ihr ist so die Idee für den tropfenden Kessel gekommen. Es gibt hier aber auch so viele Shops und Restaurants, dass man schon mal eins übersehen kann.
Nun denn. Später stellte sich dann die Frage: Was tun? Was tun wenn man eigentlich mit einem Auto durch die Highlands will, es aber durch widrige Umstände und erhebliche Einwände von kontinentaler Seite nicht möglich ist? Also ab in die Touristeninfo. Leider waren alle 3-Tages-Fahrten schon ausgebucht. Also mussten wir umplanen und eine 1-Tages-Tour und eine 2-Tages-Tour buchen. Ist natürlich etwas teurer als so ein Auto, aber immer nur in Edinburgh sitzen ist auch nicht gut. Und gelohnt hat sich alle mal! Blöd war nur, dass ich meine extra für die Tour liebevoll zusammengestellten CDs nun nicht mehr gebrauchen kann. Na. Da steh ich drüber. *schnief*
Neugierig geworden? Dann lest im nächsten Heft, äh, Eintrag weiter! :)
* Die Namenswürfel sind gefallen: Siehe "Namen"
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