Freitag, 14. Oktober 2011

Nächster Besuch, selbe Rike

Es war eine ganz schöne Tortour mich am Montag aus dem Bett zu schälen. Plötzlich war es kalt und grau und ich musste früh -zu früh- wieder zur Arbeit hetzen. Allerdings mit der schönen Gewissheit, dass dies eine kurze Woche werden würde. Durch den tollen Samstag bekam ich ja 1 1/2 Tage frei (Rike berichtete). Am Donnerstag durfte ich dann auch schon um 12 Uhr das Gebäude verlassen. Unter neidischen Blicken der Wachleute und anderer Angestellter. Haha.
Ich wollte mich mit meinem Bruder und seiner Freundin (wenn die Rechte geklärt sind, bekommen sie vielleicht auch Namen*) an ihrem Hotel, Hostel.... an ihrer Unterkunft treffen. Nach einem kleinen Durcheinander (ich will jetzt auch gar nicht sagen, wer vergessen hat, sich vorher zu erkundigen wo das liegt oder wer zu verwirrende SMS schreibt, als das sie verstanden werden könnten... Püh) haben wir uns und das Haus dann jedoch gefunden und sind gleich erst einmal in einen Pub. Ich hab aber keinen Alkohol getrunken. War ja erst halb zwei. Die Kellnerin war wirklich äusserst liebenswert. Ein richtiger kleiner Sonnenschein. So, wie man sich eine Britin halt vorstellt vom Humor her. Sehr schön. Auf dem Weg dorthin haben wir auch DEN Schokoriegelladen schlechthin gesehen: Frittierte Mars-Schokoriegel, ganz in der Nähe von Bibis Cupcake-Laden. Wir haben uns aber benommen und wollten uns das für letzten Tag, also morgen, aufheben (und das haben wir auch geschafft. Wenn ich wieder in Berlin bin möchte ich ein paar Schulterklopfer). Während der Woche entdeckten wir dann auch noch einen solchen Laden in der Haupttouristenstrasse, der Royal Mile, gesehen. Schon seltsam. Da läuft man einen Monat jeden Tag diese Strasse entlang und dann ist er plötzlich da. Vielleicht ist das Joanne K. Rowling auch passiert und ihr ist so die Idee für den tropfenden Kessel gekommen. Es gibt hier aber auch so viele Shops und Restaurants, dass man schon mal eins übersehen kann.
Nun denn. Später stellte sich dann die Frage: Was tun? Was tun wenn man eigentlich mit einem Auto durch die Highlands will, es aber durch widrige Umstände und erhebliche Einwände von kontinentaler Seite nicht möglich ist? Also ab in die Touristeninfo. Leider waren alle 3-Tages-Fahrten schon ausgebucht. Also mussten wir umplanen und eine 1-Tages-Tour und eine 2-Tages-Tour buchen. Ist natürlich etwas teurer als so ein Auto, aber immer nur in Edinburgh sitzen ist auch nicht gut. Und gelohnt hat sich alle mal! Blöd war nur, dass ich meine extra für die Tour liebevoll zusammengestellten CDs nun nicht mehr gebrauchen kann. Na. Da steh ich drüber. *schnief*

Neugierig geworden? Dann lest im nächsten Heft, äh, Eintrag weiter! :)






* Die Namenswürfel sind gefallen: Siehe "Namen"

Verspätung

Ich bitte untertänigst um Vergebung.



So "schön" entschuldigt sich die Bahn bestimmt nie. :)

Montag, 3. Oktober 2011

Achtung:


 

No comment


Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag ...

Das waren fröhliche Tage. Wir waren im Writers Museum, wo original Artefakte von Scott, Burns und Stevenson ausgestellt sind. Und auch "Our Dynamic Earth" haben wir einen Besuch abgestattet. Wirklich etwas neues konnten wir nicht lernen, aber der Aufbau und die Gestaltung ist einfach klasse. Es geht um die Entstehung unserer Welt am Beispiel Schottlands. Voll schön. Eigentlich wohl eher mehr für Kinder gedacht. Aber ich hab mich köstlich amüsiert. Inklusive waren ein 3D-Film bei dem es wirklich auf uns herunter schneite, ein Regenwaldschauer (was auch immer das mit Schottland zu tun hatte) und ein Film über Astronauten. Hat auch nicht wirklich etwas mit Schottland im eigentlichen Sinne zu tun, wurde aber von Ewan McGregor gesprochen und schottischer geht's dann ja wohl nicht mehr. :) (eine Kollegin hier hat ein Foto auf dem Schreibtisch zu stehen, mit ihr und Ewan. Und letztes Jahr waren auch Sean Connery und Michael Palin zu Besuch - und wo war ich?) Zuerst lernt man alles ueber Naturkatastrophen und wie sie entstehen. Man kann sogar sein eigenes kleines Erdeben erzeugen, wenn man auf einer Platte hopst. Mit dem Fahrstuhl geht es dann zurueck in der Zeit. Man wird von einem Raum in den naechsten gefuehrt und es gibt viel, viel zu entdecken. Durch Vulkane und verschiedene Eiszeiten hindurch. An einer Stelle kommt man an einem richtigen Eisberg vorbei. Es war frostig kalt. Dann gingen dort ploetzlich die Lichter aus und die Polarlichter erschienen.
Wir sind am Strand entlang spaziert und habe viel gegessen... und noch mehr gegessen! Zum Beispiel im "Elephant House" (Rike berichtete). Dort war es wirklich sehr lecker. Gute Tortilla und super leckerer Schoko-Kirsch-Nuss-Kuchen. Schmatz.
Svenja war auch noch im Royal Botanic Garden und hat dort viel Zeit verbracht, während ich auf Arbeit schmorte. In den Garten wuerde ich auch gern noch einmal, aber das Wetter wird immer schlechter (das stimmt nicht ganz, heute war es richtig warm, bestimmt so 14°).
Am Donnerstag war dann leider auch schon wieder Schluss mit lustig. Der Bus fuhr um 22:30 Uhr von der nun wieder offenen Busstation ab, kam am Samstag um 9:00 Uhr Ortszeit wieder in Berlin an und ich musste in mein leeres Zimmer zurückkehren. Herrje.
Lange Zeit, dass zu verarbeiten hatte ich allerdings nicht, denn die Arbeit rief. Am Freitag bereiteten wir dann den Berlioz-Study-Day vor. Das heisst, wir bereiteten die Ausstellung vor.
Samstag kamen dann circa 35 eingefleischte Berlioz-Fans in die Bibliothek um mit seinem Biographen, David Cairns (er hat sogar einen Wikipedia-Eintrag, beeindruckend, ich weiß), zu plaudern und Berlioz's Musik zu lauschen. David Cairns ist ein älterer Herr, der aber so voller Hingabe von Musik und Berlioz redet und einfach nur super nett und freundlich ist, dass man sich einfach nur wohl fühlt und gar nicht merkt, dass er insgesamt 5 Stunden redete. Am Ende gab es noch eine kleine Diskussionsrunde. In der ersten Reihe saß eine Inderin und allen, die Little Britain und die Fat Fighters kennen, sage ich nun, dass es sich im wirklichen Leben genauso abspielt. Die arme Frau hat ihren Satz bestimmt 5 mal wiederholen müssen und Mr. Cairns ist immer einen Schritt näher gekommen und hat sich zu ihr runtergebeugt. Ui. Ich musste mich sehr zusammen reißen.

Am Sonntag hab ich mich dann einfach nur erholt und bin noch mal, in Erinnerung an Svenja, ins "Elephant Café" gegangen und habe dort fast 3 Stunden verbracht. Es ist sehr gemütlich dort.
Und nun seid ihr wieder auf dem Laufenden und ich kann mir wieder etwas Zeit lassen mit Nachrichten. :P Vielleicht sollte ich das aber wieder regelmößiger betreiben. Dann bin ich später dann nicht so in Panik, weil mir gar nicht mehr einfällt, was ich alles getan habe. Nun, diese Zeilen, die nun aber vor euren Augen aufleuchten sind korrekt. Dafür stehe ich mit meinem Namen.

Und in meinem Namen gehe ich nun ins Bett und erwarte den morgigen Tag.

Cheers*, Rike




*"Cheers" bedeutet im britischen nicht nur "Prost", sondern auch "Danke schön" oder "Tschüss". Das erste Mal hörte ich Cheers im Bus jemanden zum Fahrer sagen und nun, da meine Ohren gespitzt sind für dieses Wort, höre ich es ständig und überall.

Sonntag

Samstag (was für ein schöner Anfang für einen Post mit dem Titel "Sonntag") Abend waren wir dann noch einen trinken. Vorher musste natürlich schön fettig gegessen werden. Lecker Burger. Davon hab ich kein Bild, obwohl Fotografieren erlaubt war. Aber wer will denn so was sehen? Rike beim Essen. Das kennt ihr doch alle zu genüge. Dann sind wir so langsam nach Hause. Ich war auch ziemlich geschafft und ich glaub Svenja auch, denn sie ist mit dem Bus angekommen. Donnerstag ist sie losgefahren aus Berlin. In der Nacht von Freitag zu Samstag sollte sie dann 0:40 ankommen. Ich wollte mir natürlich nicht nehmen lassen sie abzuholen. Wir haben jedoch die Rechnung ohne die Polizei gemacht, die dummerweise noch den Bus und die Passagiere kontrollieren wollte. Also Verzögerung. Um 1 Uhr wurde ich dann aus der Busstation geschmissen und die Tore geschlossen. Keiner konnte mir sagen, wo denn dann die Busse ankommen. Na super. Instinktiv habe ich jedoch die richtige Haltestelle erwählt und der Bus mit der gewünschten Ladung hielt direkt vor meiner Nase. Als wir endlich zu Hause ankamen, schlug die Uhr bereits 3.
Am Sonntag schlug die Uhr auch wieder 3 (Tatsächlich? Aber ja doch. Wenn ich es sage.), als wir unser Frühstück beendet hatten. Hihi.
Nach einem wirklich langen Schlaf sind wir los in die Innenstadt Edinburghs, setzten uns in ein Café und genossen ein richtig original englisches Frühstück. Köstlich. Gebackene Bohnen, Spiegeleier, Pilze, gebratener Speck und Würstchen (natürlich nicht für Svenni) und eine Krokette (Svenni hatte mehr :) ). Eigentlich sollte es Hush Brown sein, was so viel heißt, wie Kartoffelrösti. :) Aber Kroketten mag ich sowieso lieber. Dazu gab es noch zwei Scheiben Toast für jeden, Butter und Marmelade.

Zuerst hatten wir überlegt, noch auf den Arthur's Seat zu klettern, aber nach dem ersten Viertel hatte ich dann keine Kraft. Das schwere Frühstück machte mich ganz lustlos. :)
Es war auch wieder arg windig. Ein paar Bilder gab es trotzdem:






Später ging es dann noch nach Leith, der Heimat von Irvine Welsh (dem Autor von so tollen Büchern wie "Trainspotting" oder "Klebstoff") und Hafen der Royal Yacht Britannia. Ich finde es dort aber gar nicht so spannend. Tut mir leid, Mr. Welsh.
Abends gab es dann eine schöne Pizza und den Sonntagstatort! Schön schön schön

Anmerkung

Also ich hab jetzt die fehlenden Umlaute nicht mehr ausgetauscht. Das macht das ganze doch viel authentischer. Als wäre ich tatsächlich auf Arbeit gewesen. Oder?

Jaja...

Oh. Schon wieder so lange her, dass ich das letzte Mal meinen Senf abgeladen hab? Ich bin wohl immer noch im Jetlag. Und auf Arbeit. Ihr braucht euch aber nicht zu fuerchten, mein Internet funktioniert zu Hause tadellos (noch), aber Almut steckt irgendwo in ihrer Mittagspause fest und ich weiss nicht, was ich nun tun soll. Sie hatte irgendeinen Plan sonst wuerde ich jetzt wieder in den Keller gehen, Buecher ruecken. Aber da unten findet mich ja niemand...
Darum, und weil Almut es auch erlaubt hat (fuer alle, die sich jetzt sorgen machen), werde ich nun doch hier schon mal weiter schreiben. Spaeter werden dann die Umlaute ausgetauscht und huebsche Bilder eingefuegt.
Also am Sonntag waere ich in Glasgow fast in Halle Berry und Hugh Grant hineingestolpert. Soweit waren wir ja nun schon. Am Montag (es war ein Feiertag ganz speziell fuer Edinburgh) habe ich mich auf die Spur noch ganz anderer Hollywood-Groessen und dem Schatz der Schaetze begeben: Tom Hanks, Audrey Tatou und dem heiligen Gral. Ich war naemlich in Roslin. Dort in der Kapelle (Rosslyn-Chapel. Der Ort heisst Roslin und die Kapelle Rosslyn) soll Dan Brown die Idee su zu seinem Buch gekommen sein und liegt nur 30 Meilen von Edinburgh entfernt und ein Bus faehrt direkt von meiner Haustuer bis vor die Einganspforte. Wie guenstig! Eine Fahrkarte hab ich ja so oder so schon gehabt und los ging es. Mysterioes fand ich zunaechst gar nichts. Alles ganz normal. Sogar die Sonne schien, als ich mich auf den Weg machte. Als wir dann jedoch nach Roslin abbogen wurde es ploetzlich dunkel, es fing an zu regnen und im Tal stieg der Nebel auf. Wie in so einem Gruselfilm-Klamauk. Als ich dann aus dem Bus ausstieg, prasselte der Regen auf meine frisch gewaschene Jacke hernieder und ich suchte mir meinen Weg zur Kapelle. Das war auch gar nicht so schwer. Ein riesiges Schild zeigt den Weg an und im Grunde laeuft man einfach nur den Reisebussen hinterher (die haetten mich auch mal mitnehmen koennen). Angekommen, wird man erst durch ein Touristenhauesschen gelotst und muss 6£ hinblaettern (aber es ist ja fuer den Erhalt der Kapelle, darum macht man das natuerlich gern... arr). In dem ersten Raum steht allerlei geschichtliches ueber die Kapelle. Als naechstes wird man in einen Raum gefuehrt wo ein Historiker per Video - so heisst das ja heut zu Tage nicht mehr... per Film?... Per Leinwand?... - einem alles ueber die Kapelle und deren Zerfall berichtet (als der Katholizismus hier verschwand, wollten viele auch, dass die Kapelle verschwindet und entfernten alle christlichen Symbole. Olliver Cromwell liess beispielsweise die Kapelle als Pferdestall umfunktionieren und irgendwelche Leute Anfang des 20 Jahrhunderts sahen, dass die Kirche zerbroeselt und strichen sie einfach an - was natuerlich super schlau bei Sandstein ist und Ende der 90er Jahre war die Kapelle gruen, von Innen und Aussen - wegen dem Moos. Eine Frau hat sich dann erbarmt und hat die Kirche trocknen lassen, in dem sie eine Art riesigen "Regenschirm" ueber die Kapelle zog. Das ganze hat 14 Jahre gedauert. Seit einem Jahr kann die Kapelle nun endlich restauriert werden). Wenn der Film vorbei ist, wird man durch eine andere Tuer hinaus gelassen. In den: Souvenirshop! Man Kann Krawatten und Briefoeffner kaufen und sogar Rosslyn-Wasser in Plastikflaschen erwerben.
Dann ging es endlich wieder an dir frische Luft und da stand sie: die Rosslyn Chapel. Hatte ich mir eindrucksvoller vorgestellt:





Ursprünglich wollte der Erbauer, ein gewisser William St Claire (die Familie existiert heute noch. Ich glaube nicht, das unsere Familie da mithalten kann, vor allem weil die St.Claire's immer noch ihre ganzen Familienschaetze und Besitztuemer und Adelstitel haben und sie schon vor dem 14. Jahrhundert in Schottland beruehmt waren.), eine ganze Kathedrale bauen, aber dann kam der Krieg (sucht euch einen Krieg der Schotten in der Mitte des 15. Jahrhunderts aus, nicht einmal die Expertin dort konnte sagen, welcher der vielen es war) und das Familienoberhaupt wurde getoetet. So ist nur der Chor entstanden. Aber schon der ist auesserst beeindruckend. Ja. Ich weiss, das ist ein Widerspruch zu dem was ich vorhin geschrieben habe, aber da stand ich ja noch vor der Kapelle. Leider darf man im Innern keine Fotos machen. Typisch. Aber wenn ihr das sehen könntet. Wunderschön. Zuerst sieht es aus, wie eine Modderburg, hingekleckst am Strand, aber dann kommen die Details zum Vorschein. Fratzen und grüne Männer und Engel und Blumen und Skelette und Gesichter. Faszinierend. Man kann schon verstehen, dass Dan Brown bei diesem Anblick die Idee zu seinem Bestseller kam. Es gibt dort nämlich so einige Ungereimtheiten. 1446 wurde die Kapelle erbaut, bzw. der Grundstein gelegt und 1484, als St Clair starb, wurde der Bau abgebrochen. 1492 wurde dann die "neue Welt" entdeckt. In der Kapelle ist jedoch  Mais abgebildet! Waren die Schotten die ersten in Amerika? Das heisst, die zweiten, denn Leif Eriksson war ja wohl der erste. Auf jeden Fall aber sehr mysteriös, denn vor Kolumbus kannte man noch keinen Mais in Europa. Eigentlich
Dann gibt es dort noch so einige andere Dinge, die sehr seltsam anmuten. Aber die erzähl ich jetzt hier nicht alle. Die Frau, die etwas über die Kapelle erzählte, gab noch ein paar Anekdoten zum Besten und auf der letzt Bank sass eine schwarze Kazte (teuflisch).  Zum Beispiel dass viele wirklich glauben, dass der heilige Gral hier verborgen liegt, und zwar in der am meisten und kunstvollsten verzierten Säule. Einmal kam wohl auch ein Mann mit einer Axt, der die Säule einschlagen wollte um zu beweisen, dass der Gral dort liegt. Eine Frau aus Massachusetts wollte den Mitarbeitern dort erzählen, Elvis sei hier begraben. Ah ja.



Jetzt noch einmal zu Tom Hanks und Audrey Tatou: Sie sind wohl nur einmal kurz durch die Kapelle gelaufen. Die Sakristei, in die sie dann hinunter gehen, existiert gar nicht, die gibt es nur in einem Studio. Aber an den Eingang der Treppe brachten die Requisiteure einen Davidstern an, den gibt es nämlich in echt gar nicht, hat sich alles Dan Brown ausgedacht. An der Stelle ist nun ein heller Fleck und wird als "Hollywood Circle" bezeichnet. Da haben alle gelacht. Ich hab es nicht verstanden. Was ist denn daran so lustig?

Ein bisschen hab ich mich noch umgeschaut bevor ich mir die Umgebung agucken wollte. Dann bin ich wieder hinaus an die frische Luft. Inzwischen hat dann auch die Sonne wieder geschienen. Es war kaum mehr eine Wolke am Himmel zu sehen und ich machte schnell noch ein paar Fotos.

Es gibt auch noch eine Rosslyn Burg und an deren ehemaligen Eingang lümmelte sich auch schon Tom Hanks. Ich auch:






Spaeter lief ich ein bisschen umher. Ein Fluss, später dann ein "reissender" Strom, führt um die Burg herum. Wunderschön. Dort habe ich mich dann niedergelassen und mein Buch aufgeschlagen. Kurze Zeit später tauchte ein Mann mit seinen Kindern auf. Und der erzählte mir dann, dass hier auch William Wallace mit seinen Kumpels in Höhlen gehaust hat. Die wollte ich natürlich sehen. Der William Wallace war aber ein ganz schön cleverer Bursche und hat keine Wege hinterlassen. Es gab nur einen Trampelpfad und der war, dank des Regens (den ich bei diesem Sonnenschein aber natürlich ganz schnell verdraengt hatte) total matschig und aufgeweicht und ich bin ein paar Mal hingefallen und meine frisch gewaschene Jacke war wieder voller Matsch. Aber nicht nur die. Na. Und dann hab ich zwar die Höhlen gesehen und da waren wohl auch Menschen auf der anderen Seite des Flusses, aber ich fand keinen Übergang.

Am Samstag darauf, war ich mit Svenja noch einmal dort, um einen Weg zu finden und Kletterspass zu haben. Hat auch nicht wirklich geklappt... aber schön war es trotzdem, denn das Wetter war bombig. Generell hieß es, dass in der letzten Woche, die wärmsten Septembertage seit 1959 waren! Hm, nächste Woche soll es schneien. Seltsames Wetter hier.
Nun denn. Wir hatten unseren Spaß und ich hab damit nun gleich den Übergang zum nächsten Wochenende geschlagen. Ha!

Hier noch ein paar schöne Bilder von William Wallaces Wahl-/ Zwamgsheimat:













Und hier noch einmal das, was ich als die Wallace-Höhle identifiziert habe:


es gab noch eine andere Höhle (von der hab ich leider kein Foto), vor der ein Wasserfall plätschert.
Total idyllisch. Da hat er sich ein hübsches Plätzchen gesucht, find ich :)